Wer in Adliswil eine Wärmepumpe installieren möchte, investiert in eine moderne, energieeffiziente und langfristig zukunftssichere Heizlösung. Besonders beim Ersatz einer älteren Öl-, Gas- oder Elektroheizung kann eine Wärmepumpe den Energieverbrauch deutlich reduzieren und die laufenden Heizkosten langfristig senken.

Für Hauseigentümer in 8134 Adliswil und Umgebung kommt ein weiterer Vorteil hinzu: Der Kanton Zürich fördert den Ersatz fossiler Heizungen durch Wärmepumpen auch 2026 finanziell. Gefördert werden unter anderem Luft-Wasser-, Sole-Wasser- beziehungsweise Erdsonden- sowie Wasser-Wasser-Wärmepumpen.

Ob Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus oder bestehende Liegenschaft: Entscheidend ist, dass die Wärmepumpe passend zum Gebäude, zum tatsächlichen Wärmebedarf und zum vorhandenen Wärmeverteilsystem dimensioniert wird.

Wärmepumpe Adliswil

Eine moderne Wärmepumpe erzeugt den grössten Teil der benötigten Heizenergie aus kostenlos verfügbarer Umweltwärme. Je nach System stammt diese Energie aus der Aussenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser.

Eine effizient betriebene Wärmepumpe kann aus 1 kWh Strom bis zu rund 4 kWh Heizenergie bereitstellen. Dadurch wird wesentlich weniger zugekaufte Energie benötigt als bei einer direkten Elektroheizung und es besteht keine Abhängigkeit von Heizöl oder Erdgas.

Für Immobilienbesitzer in Adliswil sprechen insbesondere folgende Punkte für einen Heizungsersatz:

  • deutlich geringerer fossiler Energieverbrauch
  • langfristig niedrigere Heiz- und Betriebskosten
  • keine Heizöllieferungen und kein Öltank mehr
  • keine direkten CO₂-Emissionen durch Öl- oder Gasverbrennung im Gebäude
  • attraktive Förderprogramme des Kantons Zürich
  • Kombination mit einer Photovoltaikanlage möglich
  • geringer Wartungsaufwand
  • hoher Automatisierungsgrad
  • langfristige Investition in die Gebäudetechnik
  • potenziell höhere Attraktivität der Immobilie
  • Möglichkeit, je nach System auch Warmwasser effizient zu erzeugen

Gerade wenn eine bestehende Ölheizung oder Gasheizung in Adliswil bereits 15, 20 oder mehr Jahre alt ist, lohnt es sich, frühzeitig über den Heizungsersatz nachzudenken.

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Wärmepumpe Adliswil

Wärmepumpe Adliswil: Welche Wärmepumpe eignet sich?

Nicht jede Wärmepumpe eignet sich für jedes Grundstück. Vor der Installation sollten Gebäudezustand, benötigte Heizleistung, Vorlauftemperatur, Wärmeverteilung, Platzverhältnisse sowie gegebenenfalls die geologischen Voraussetzungen geprüft werden.

Luft-Wasser-Wärmepumpe in Adliswil

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe gehört zu den häufig eingesetzten Lösungen für bestehende Einfamilienhäuser.

Sie entzieht der Aussenluft Wärme und überträgt diese auf das Heizungswasser.

Vorteile sind:

  • vergleichsweise unkomplizierte Installation
  • keine Erdsondenbohrung erforderlich
  • gut für viele Bestandsgebäude geeignet
  • attraktive Investitionskosten im Vergleich zu Erdsondensystemen
  • Kombination mit Radiatoren oder Fussbodenheizung möglich
  • Kombination mit Photovoltaik möglich

EnergieSchweiz nennt für ein Einfamilienhaus typische Investitionskosten inklusive Installation und Speicher von ungefähr CHF 45’000 bis CHF 60’000. Die konkreten Kosten können abhängig von Gebäude, Leistung, Aufstellort, Elektroarbeiten, Hydraulik, Speicher und notwendigen Umbauten deutlich abweichen.

Erdsonden-Wärmepumpe in Adliswil

Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe, häufig als Erdsonden-Wärmepumpe bezeichnet, nutzt die relativ konstante Temperatur des Erdreichs.

Ihre Vorteile:

  • hohe Effizienz
  • sehr effizienter Winterbetrieb
  • niedrige Betriebskosten
  • kein sichtbares Aussengerät notwendig
  • langfristig interessante Lösung
  • Erdsonden können über einen sehr langen Zeitraum genutzt werden

Für ein Einfamilienhaus nennt EnergieSchweiz typische Gesamtinvestitionen von etwa CHF 55’000 bis CHF 80’000.

Ob auf einem Grundstück in Adliswil eine Erdsondenbohrung möglich ist, muss jedoch individuell geprüft werden. Der Kanton Zürich stellt dafür seinen Wärmenutzungsatlas bereit. Dieser zeigt grundsätzlich, ob eine Wärmenutzung aus Untergrund oder Grundwasser am jeweiligen Standort zulässig ist.

Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe nutzt Grundwasser als Energiequelle. Aufgrund der relativ konstanten Grundwassertemperaturen können solche Anlagen besonders effizient arbeiten.

Die technischen und wasserrechtlichen Voraussetzungen müssen jedoch vorab sorgfältig geprüft werden.

EnergieSchweiz nennt für ein typisches Einfamilienhaus Richtwerte von ungefähr CHF 60’000 bis CHF 85’000 inklusive Installation.

Förderung Wärmepumpe Adliswil 2026

Wer eine Wärmepumpe in Adliswil installieren und eine bestehende Öl-, Gas- oder Elektroheizung ersetzen möchte, sollte die verfügbaren Fördergelder bereits vor Beginn der Arbeiten prüfen.

Das ist besonders wichtig:

Der Förderantrag muss grundsätzlich vor dem massgebenden Baubeginn beziehungsweise vor der Installation eingereicht werden.

Wer zuerst mit der Installation beginnt und danach Fördergelder beantragen möchte, riskiert, den Anspruch auf die Förderung zu verlieren.

Förderung Luft-Wasser-Wärmepumpe im Kanton Zürich

Für eine förderberechtigte Luft-Wasser-Wärmepumpe gelten 2026:

bis 15 kW thermische Leistung: CHF 2’900

Bei Anlagen über 15 kW:

CHF 2’900 + CHF 160 für jedes zusätzliche kW thermische Leistung.

Förderung Erdsonden-Wärmepumpe

Eine Sole-Wasser- beziehungsweise Erdsonden-Wärmepumpe wird stärker gefördert.

Für Anlagen bis 15 kW:

CHF 6’800 Förderung

Über 15 kW:

CHF 6’800 + CHF 420 pro zusätzlichem kW.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist bei vollständiger fossilfreier Erdsondenregeneration beziehungsweise einer entsprechenden Auslegung ohne Frostschutzmittel zusätzlich ein Beitrag von CHF 3’000 plus CHF 100 je zusätzlichem kW möglich.

Immer mehr Hausbesitzer in Zürich kombinieren ihre Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage.

Vorteile:

  • Eigenen Strom produzieren
  • Heizkosten weiter reduzieren
  • Höhere Unabhängigkeit von Strompreisen
  • Bessere Wirtschaftlichkeit

Mit einer modernen PV-Anlage können erhebliche Teile des Wärmepumpenstroms selbst erzeugt werden.

Förderung Erdsonden-Wärmepumpe

Eine Sole-Wasser- beziehungsweise Erdsonden-Wärmepumpe wird stärker gefördert.

Für Anlagen bis 15 kW:

CHF 6’800 Förderung

Über 15 kW:

CHF 6’800 + CHF 420 pro zusätzlichem kW.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist bei vollständiger fossilfreier Erdsondenregeneration beziehungsweise einer entsprechenden Auslegung ohne Frostschutzmittel zusätzlich e

Förderung Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Auch Wasser-Wasser-Wärmepumpen werden gefördert:

bis 15 kW: CHF 6’800

Über 15 kW:

CHF 6’800 + CHF 420 pro zusätzlichem kW.

Bis zu CHF 15’000 zusätzlich für ein Wärmeverteilsystem

Besonders interessant kann die Förderung beim Ersatz einer dezentralen Elektro-, Öl- oder Gasheizung ohne bestehendes hydraulisches Wärmeverteilsystem sein.

Wer erstmals Heizkörper beziehungsweise Radiatoren oder eine Fussbodenheizung installieren muss, kann für die Erstinstallation des Wärmeverteilsystems zusätzliche Fördergelder beantragen.

Bei einer Energiebezugsfläche von bis zu 250 m² beträgt der Förderbetrag:

CHF 15’000

Bei mehr als 250 m²:

CHF 60 pro m² Energiebezugsfläche.

Damit kann beispielsweise eine förderfähige Luft-Wasser-Wärmepumpe bis 15 kW zusammen mit einem ebenfalls vollständig förderfähigen neuen Wärmeverteilsystem rechnerisch Förderbeiträge von bis zu CHF 17’900 erreichen.

Bei einer Erdsonden- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe bis 15 kW wären unter diesen Voraussetzungen rechnerisch sogar bis zu CHF 21’800 möglich.

Diese Kombination gilt jedoch nicht automatisch für jeden Heizungsersatz. Bei einer normalen zentralen Öl- oder Gasheizung mit bereits vorhandenen Radiatoren besteht beispielsweise in der Regel kein Anspruch auf die zusätzliche Förderung für die Erstinstallation eines Wärmeverteilsystems.

Die konkrete Förderhöhe sollte deshalb für jedes Objekt individuell geprüft werden.

Ölheizung durch Wärmepumpe in Adliswil ersetzen

Eine alte Ölheizung verursacht nicht nur Brennstoffkosten. Hinzu kommen je nach Anlage beispielsweise Servicearbeiten, Kaminfeger, Tankkontrollen und langfristig notwendige Reparaturen.

Eine Wärmepumpe benötigt dagegen hauptsächlich Strom und Umweltenergie.

Ein Berechnungsbeispiel von EnergieSchweiz mit einem jährlichen Verbrauch von ungefähr 2’400 Litern Heizöl kommt auf Energiekosten einer Ölheizung von rund CHF 3’120 pro Jahr.

Für die dort verglichene Luft-Wasser-Wärmepumpe werden ungefähr CHF 1’895 Stromkosten pro Jahr angesetzt.

Das entspricht in diesem Beispiel einer Reduktion der reinen Energiekosten um ungefähr:

CHF 1’225 pro Jahr beziehungsweise rund 39 %.

Über 20 Jahre werden in diesem Vergleich Gesamtkosten von CHF 96’409 für die Ölheizung und CHF 79’908 für die Luft-Wasser-Wärmepumpe ausgewiesen.

Die tatsächliche Ersparnis in Adliswil hängt natürlich von mehreren Faktoren ab:

  • aktuellem Heizölpreis
  • Stromtarif
  • Gebäudegrösse
  • Dämmstandard
  • gewünschter Raumtemperatur
  • Warmwasserverbrauch
  • Vorlauftemperatur
  • Effizienz der Wärmepumpe
  • vorhandenen Heizkörpern
  • Nutzung einer Photovoltaikanlage

Gerade deshalb sollte der Heizungsersatz nicht lediglich anhand des Anschaffungspreises verglichen werden. Relevant sind die Gesamtkosten über die gesamte Lebensdauer der Heizungsanlage.

 

Gasheizung durch Wärmepumpe ersetzen

Auch der Ersatz einer bestehenden Gasheizung kann wirtschaftlich interessant sein.

Ein von EnergieSchweiz dokumentiertes Praxisbeispiel zeigt eine Reduktion der jährlichen Energiekosten für Heizung und Warmwasser von knapp CHF 9’000 mit Gas auf rund CHF 5’500 mit Luft-Wasser-Wärmepumpen.

Das entspricht dort einer jährlichen Ersparnis von ungefähr CHF 3’500 beziehungsweise knapp 39 %.

Die Werte können nicht pauschal auf jedes Einfamilienhaus in Adliswil übertragen werden, zeigen jedoch das Einsparpotenzial eines richtig dimensionierten Wärmepumpensystems.

Elektroheizung durch Wärmepumpe ersetzen

Besonders gross kann das Einsparpotenzial beim Ersatz einer direkten elektrischen Widerstandsheizung sein.

Eine Elektroheizung benötigt für ungefähr 1 kWh Wärme nahezu 1 kWh Strom.

Eine effiziente Wärmepumpe kann dagegen aus 1 kWh Strom bis zu rund 4 kWh Wärme erzeugen.

Je nach Wärmepumpe und Gebäude kann deshalb der für die Raumwärme notwendige Stromverbrauch gegenüber einer direkten Elektroheizung grob um 60 bis 75 % reduziert werden.

Zusätzlich besteht im Kanton Zürich Handlungsbedarf: Ortsfeste elektrische Widerstandsheizungen zur Gebäudebeheizung müssen grundsätzlich bis 2030 durch erneuerbare Anlagen ersetzt werden.

Gerade für Eigentümer einer Elektroheizung in Adliswil kann es deshalb sinnvoll sein, den Heizungsersatz nicht erst kurz vor Ablauf dieser Frist zu planen.

 

Was kostet eine Wärmepumpe in Adliswil?

Als grobe Orientierung nennt EnergieSchweiz für Einfamilienhäuser folgende typische Investitionsbereiche:

WärmepumpenartTypische Investition
Luft-Wasser-Wärmepumpeca. CHF 45’000–60’000
Erdsonden-Wärmepumpeca. CHF 55’000–80’000
Wasser-Wasser-Wärmepumpeca. CHF 60’000–85’000

Die Angaben beinhalten typische Systemkosten inklusive Installation und Speicher.

Für ein konkretes Gebäude können die Preise jedoch höher oder niedriger ausfallen.

Entscheidend sind beispielsweise:

  • Heizleistung
  • Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus
  • Alter der Immobilie
  • energetischer Gebäudezustand
  • vorhandene Heizkörper
  • Fussbodenheizung
  • Warmwasserbereitung
  • Demontage der alten Heizung
  • Entsorgung eines Öltanks
  • elektrische Anschlussarbeiten
  • Hydraulik
  • Speicher
  • Aufstellort
  • Leitungswege
  • Schallschutz
  • Erdsondenbohrung
  • Bewilligungen
  • notwendige Nebenarbeiten

Deshalb sollte eine seriöse Offerte immer nach einer Besichtigung beziehungsweise technischen Prüfung des Gebäudes erstellt werden.

Wie viel Strom benötigt eine Wärmepumpe?

Der Stromverbrauch hängt in erster Linie vom Wärmebedarf des Gebäudes und von der Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe ab.

EnergieSchweiz nennt als Beispiel ein durchschnittlich gedämmtes Einfamilienhaus mit 200 m² und einem Wärmebedarf von 80 kWh pro m² und Jahr.

Dort benötigt eine:

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe ungefähr 5’330 kWh Strom pro Jahr
  • Erdsonden-Wärmepumpe ungefähr 4’000 kWh Strom pro Jahr.

Eine gute Planung und korrekte Dimensionierung sind deshalb mindestens genauso wichtig wie die Wahl des Herstellers.

 

Wärmepumpe und Photovoltaik kombinieren

Besonders interessant ist die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage.

Ein Teil des zum Betrieb der Wärmepumpe benötigten Stroms kann dann direkt auf dem eigenen Dach produziert werden.

Durch eine intelligente Steuerung lässt sich die Wärmepumpe beispielsweise bevorzugt dann betreiben, wenn die Photovoltaikanlage viel Strom produziert.

Dadurch können:

  • Eigenverbrauch erhöht
  • Strombezug aus dem Netz reduziert
  • Betriebskosten optimiert
  • Warmwasserspeicher als thermischer Speicher genutzt werden.

Eine Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage sollten deshalb möglichst als gemeinsames Energiesystem betrachtet werden.

Wärmepumpe und Photovoltaik kombinieren

Besonders interessant ist die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage.

Ein Teil des zum Betrieb der Wärmepumpe benötigten Stroms kann dann direkt auf dem eigenen Dach produziert werden.

Durch eine intelligente Steuerung lässt sich die Wärmepumpe beispielsweise bevorzugt dann betreiben, wenn die Photovoltaikanlage viel Strom produziert.

Dadurch können:

  • Eigenverbrauch erhöht
  • Strombezug aus dem Netz reduziert
  • Betriebskosten optimiert
  • Warmwasserspeicher als thermischer Speicher genutzt werden.

Eine Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage sollten deshalb möglichst als gemeinsames Energiesystem betrachtet werden.

Funktioniert eine Wärmepumpe auch mit normalen Radiatoren?

Ja. Eine Wärmepumpe benötigt nicht zwingend eine Fussbodenheizung.

Auch bestehende Radiatoren können häufig weiterverwendet werden.

Entscheidend ist die benötigte Vorlauftemperatur.

Je niedriger die notwendige Vorlauftemperatur, desto effizienter arbeitet eine Wärmepumpe normalerweise.

Bei älteren Gebäuden kann es sinnvoll sein:

  • einzelne Heizkörper zu vergrössern
  • alte Heizkörper durch Niedertemperatur-Radiatoren zu ersetzen
  • einen hydraulischen Abgleich durchzuführen
  • Heizkurven zu optimieren
  • einzelne Gebäudeteile energetisch zu sanieren.

Eine sorgfältige Prüfung vor dem Heizungsersatz verhindert, dass eine Wärmepumpe unnötig gross dimensioniert wird.

Muss ein Haus vor der Wärmepumpe saniert werden?

Nicht zwingend.

Viele bestehende Gebäude lassen sich auch ohne komplette energetische Sanierung erfolgreich mit einer Wärmepumpe beheizen.

Bei sehr schlecht gedämmten Gebäuden kann es jedoch wirtschaftlich sinnvoll sein, zunächst einzelne Massnahmen an Dach, Fassade, Fenstern oder Kellerdecke zu prüfen.

Dadurch reduziert sich der Wärmebedarf des Gebäudes.

Das hat zwei Vorteile:

  1. Die Wärmepumpe kann kleiner dimensioniert werden.
  2. Der jährliche Stromverbrauch sinkt.

Auch der Kanton Zürich empfiehlt bei entsprechenden Gebäuden, zunächst beispielsweise einen GEAK Plus beziehungsweise eine Gebäudeanalyse zu prüfen.

Wärmepumpe in Adliswil: Meldung und Bewilligung

Auch die administrativen Anforderungen müssen vor der Installation geprüft werden.

Adliswil gehört zu den Gemeinden des Kantons Zürich, die für meldepflichtige Wärmepumpen-Vorhaben vollständig an eBaugesucheZH angeschlossen sind.

Abhängig von Wärmepumpentyp und Projekt können weitere Nachweise notwendig sein.

Bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe spielen beispielsweise Aufstellort und Schallschutz eine wichtige Rolle.

Bei Erdsonden muss geprüft werden, ob eine Bohrung an der betreffenden Adresse zulässig ist.

Bei Grundwasser-Wärmepumpen sind zusätzliche wasserrechtliche Voraussetzungen zu berücksichtigen.

Eine professionelle Planung sollte diese Punkte bereits vor der Bestellung der Anlage klären.

So läuft der Wärmepumpen-Einbau in Adliswil ab

1. Bestehende Heizung analysieren

Zunächst werden Alter, Leistung und Verbrauch der bisherigen Öl-, Gas- oder Elektroheizung aufgenommen.

2. Gebäude und Wärmebedarf prüfen

Wohnfläche, Dämmung, Fenster, Heizkörper, Warmwasser und bisheriger Energieverbrauch werden berücksichtigt.

3. Passendes Wärmepumpensystem auswählen

Anschliessend wird geprüft, ob eine Luft-Wasser-, Erdsonden- oder gegebenenfalls Wasser-Wasser-Wärmepumpe die beste Lösung darstellt.

4. Fördergelder prüfen

Noch vor Beginn der Installation werden die möglichen Förderbeiträge geprüft und gegebenenfalls beantragt.

5. Meldung oder Bewilligung

Notwendige Unterlagen für das Projekt werden vorbereitet und das Vorhaben über die zuständigen Stellen beziehungsweise eBaugesucheZH eingereicht.

6. Alte Heizung demontieren

Die bestehende Heizungsanlage wird fachgerecht ausser Betrieb genommen. Bei einer Ölheizung kann zusätzlich die Demontage und Entsorgung des Öltanks notwendig sein.

7. Wärmepumpe installieren

Wärmepumpe, Speicher, Hydraulik und elektrische Komponenten werden installiert und mit dem bestehenden Heizsystem verbunden.

8. Anlage einstellen und optimieren

Nach der Inbetriebnahme werden Heizkurve, Warmwasser und Betriebszeiten auf das Gebäude abgestimmt.

9. Übergabe und Einweisung

Die Eigentümer erhalten eine Einführung in die Bedienung und die wichtigsten Einstellungen des neuen Heizsystems.

Warum jetzt in eine Wärmepumpe investieren?

Bei einer Heizung sollte nicht erst gehandelt werden, wenn sie im Winter plötzlich ausfällt.

Eine frühzeitige Planung hat mehrere Vorteile.

Sie ermöglicht es, verschiedene Heizsysteme zu vergleichen, Fördergelder rechtzeitig zu beantragen, Bewilligungen zu organisieren und die Wärmepumpe optimal auf das Gebäude auszulegen.

Hinzu kommt die energiepolitische Entwicklung im Kanton Zürich. Seit September 2022 müssen Öl- und Gasheizungen am Ende ihrer Lebensdauer grundsätzlich durch klimafreundliche Heizungen ersetzt werden, sofern dies technisch möglich und finanziell tragbar ist.

Wer einen Heizungsersatz ohnehin innerhalb der nächsten Jahre erwartet, sollte deshalb rechtzeitig prüfen, welche erneuerbare Lösung für die eigene Immobilie in Adliswil am sinnvollsten ist.

Wärmepumpe Adliswil – individuelle Beratung und Offerte

Jedes Gebäude ist anders.

Deshalb sollte eine Wärmepumpe nicht ausschliesslich anhand einer Preisliste ausgewählt werden.

Für eine wirtschaftliche Anlage müssen unter anderem Heizleistung, Gebäudesubstanz, Vorlauftemperatur, Warmwasserbedarf, Schallschutz, Standort und vorhandene Wärmeverteilung berücksichtigt werden.

Eine professionelle Planung verbindet:

Beratung → Vor-Ort-Analyse → Wärmepumpenauswahl → Fördergeldprüfung → Planung → Installation → Inbetriebnahme → Optimierung

So entsteht ein Heizsystem, das nicht nur erneuerbar arbeitet, sondern langfristig niedrige Betriebskosten und hohen Wohnkomfort ermöglicht.

Sie möchten Ihre Öl-, Gas- oder Elektroheizung in Adliswil durch eine Wärmepumpe ersetzen? Lassen Sie Ihr Gebäude prüfen und erhalten Sie eine individuelle Empfehlung inklusive Kostenschätzung und Prüfung der möglichen Fördergelder.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Adliswil

Wie hoch ist die Förderung für eine Wärmepumpe in Adliswil?

Im Förderprogramm Energie des Kantons Zürich beträgt die Förderung 2026 für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe bis 15 kW CHF 2’900. Für Erdsonden- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen bis 15 kW sind es CHF 6’800. Für grössere Anlagen steigen die Beiträge leistungsabhängig.

Unter bestimmten Voraussetzungen ja. Wenn eine dezentrale Öl-, Gas- oder Elektroheizung ohne hydraulisches Wärmeverteilsystem ersetzt und erstmals ein entsprechendes Wärmeverteilsystem installiert wird, beträgt der Förderbeitrag bei bis zu 250 m² Energiebezugsfläche CHF 15’000.

Ja. Das Fördergesuch muss grundsätzlich vor dem für die jeweilige Massnahme definierten Baubeginn eingereicht werden.

Häufig wird eine Luft-Wasser-Wärmepumpe eingesetzt. Je nach Grundstück und geologischen Voraussetzungen kann eine Erdsonden-Wärmepumpe langfristig jedoch noch effizienter sein.

Ja. Genau dieser Heizungsersatz wird im Kanton Zürich gefördert, sofern die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt werden.

Ja. Auch beim Ersatz einer Gasheizung durch eine förderfähige Wärmepumpe können kantonale Fördergelder beantragt werden.

In vielen Altbauten ja. Entscheidend sind Wärmebedarf und notwendige Vorlauftemperatur. Eine individuelle Heizlast- und Gebäudeanalyse sollte vor der Installation erfolgen.

Nein. Wärmepumpen können auch mit Radiatoren betrieben werden. Je niedriger die notwendige Vorlauftemperatur ist, desto besser ist in der Regel die Effizienz.

EnergieSchweiz nennt für Einfamilienhäuser typische Gesamtinvestitionen von rund CHF 45’000 bis CHF 60’000. Der tatsächliche Preis hängt stark vom Gebäude und Installationsaufwand ab.

Das hängt von Energieverbrauch, Gebäude und Energiepreisen ab. Im Kostenbeispiel von EnergieSchweiz liegen die reinen Energiekosten einer Luft-Wasser-Wärmepumpe rund 39 % unter denen der verglichenen Ölheizung.


 

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